Bericht zum Stammtisch des Neuenhagener Gewerbeverbandes am 13. Februar 2007

Am 13. Februar hatte der Stammtisch eine Reihe von Themen. Herr Dr. Biedka (Mitglied der "Agenda-AG Wirtschaft") hielt einen Einführungsvortrag zur Neuenhagener Agenda 21, der anschließend diskutiert wurde.

Frau Hitzges (Mitglied des Neuenhagener Kultur- und Sozialausschusses) informierte über den Zukunftstag Brandenburg 2007, der in diesem Jahr am 26.04.2007 stattfinden wird. Der Tag wird für Schüler der 7.-9. Klassen veranstaltet. Hierbei lernen Mädchen "Männerberufe" kennen und Jungs können sich in "Frauenberufen" versuchen. Es werden Firmen gesucht, die sich daran beteiligen wollen. Auf der Webseite zukunftstagbrandenburg.de gibt es nähere Erläuterungen, wie der Tag ablaufen wird und wie Sie mitmachen können.

In der Reihe Firmenvorstellungen berichteten Frau Heinrich und Herr Reetz über die Geschichte ihrer Firmen und ihr Profil. Näheres dazu auf den beiden Webseiten:
- OTT Kohlen Baustoffe Transporte e.K.
- Partyservice Reetz

Den größten Teil des Abends nahm die Lokale Agenda 21 für Neuenhagen ein. Herr Dr. Biedka (Mitglied der "Agenda-AG Wirtschaftsstandort") hielt dazu einen Einführungsvortrag.
In den kommenden zwei Jahren soll im Rahmen eines Lokalen-Agenda-21-Prozesses ein Leitbild für Neuenhagen entwickelt werden, das Grundlage für die gemeindliche Investitionsplanung bis ins Jahr 2030 sein soll. Grundlage dafür bildet eine Ist-Analyse (wir sind ...), die die Stärken und Schwächen in den einzelnen Bereichen innerhalb Neuenhagens aufzeigt und daraus Schwerpunkte für die künftige Entwicklung (wir wollen ...) ableitet. In den kommenden Monaten und Jahren werden daraus Maßnahmen (wir werden ...) abgeleitet.
In der Diskussion betonte Herr Kuck, dass die Gemeinde - gemessen an dem Beitrag, den die Unternehmen für den Haushalt Neuenhagens leisten (nämlich 47 % der Einnahmen) - nicht genug Wirtschaftsförderung für die Unternehmen leistet. Um das zu verändern, sollten sich die Unternehmer stärker in der Kommunalpolitik engagieren.
Herr Henze betonte die Langfristigkeit der Agenda und bat alle Anwesenden, sich in den Prozess einzumischen.